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WCM Downgrade 17.07.2002
Independent Research
Die Analysten von Independent Research nehmen für die Aktien von WCM (WKN 780100) ein Downgrade von "übergewichten " auf "untergewichten" vor.
Der Großaktionär Karl Ehlerding werde zur privaten Schuldentilgung 20 bis 25% seiner WCM-Aktien veräußern. Ein strategischer und bisher unbekannter Immobilieninvestor solle diese Anteile übernehmen. Auf diese Weise wolle WCM das Immobiliengeschäft im Konzern erweitern. Bislang habe das Unternehmen neben dem Beteiligungsgeschäft lediglich das Geschäftsfeld Wohnimmobilien betrieben. Die Begründung für die derzeitige operative Schwäche liege neben dem Einbruch des Beteiligungsmarktes auch in der Fehlinvestition in die Commerzbank. Deren Finanzierung wirke nun belastend.
In den letzten Wochen sei die Aktie aufgrund einer sehr negativen Studie von United Zurich Finance (UZF) und anhaltender Spekulationen bezüglich Falschbilanzierungen des Immobiliensektors enorm unter Druck geraten. Nachdem UZF die Studie revidiert und das Votum merklich angehoben habe, habe der Kurs sich allerdings nur kurzfristig erholen können.
Nach Ansicht der Experten werde der anhaltende negative Newsflow, die existierenden Unsicherheiten und die nach wie vor schwer einzuschätzende Rolle des Großaktionärs weiterhin belastend auf die Aktie wirken. Neue Allzeittiefs seien denkbar. Aufgrund des eingetrübten Ausblicks von WCM hätten die Analysten ihre Gewinnprognosen nach unten korrigiert. Im Jahr 2002 werde nun ein EpS von 0,48 Euro erwartet. Hier sei man zunächst von 0,70 Euro ausgegangen. Im darauffolgenden Jahr werde das EpS nun auf 0,74 Euro nach zuvor 1,03 Euro geschätzt.
Derzeit raten die Analysten von Independent Research die Aktien von WCM abzustoßen und stufen den Titel daher von "übergewichten" auf "untergewichten" herunter.
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